chaze

regt sich auf & erklärt das universium

Just because it fit to a recent politic issue

The early days of Hillary Clinton. [Und ein weiterer Beitrag, der beweist, wie schlecht deutsche Comedy im Gegensatz zur Comedy aus dem englisch-sprachigen Bereich ist.]

04. Juni 2008, 12:47 | Abgelegt unter: Antidepressiva | Tags: | Comments Off

In Berlin

Meist kann man ja daran zweifeln. Aber wenn in der U-Bahn neben einem drei Pärchen sitzen, das erste streitet in französisch miteinander, das zweite in spanisch und das dritte in englisch und alles gleichzeitig … dann fühlt sich das Leben in Berlin doch manchmal an, wie das Leben in einer Metropole. Zumindest kurz. Danach ist die Schadenfreude das bestimmende Gefühl.

26. Mai 2007, 04:32 | Abgelegt unter: Nerviges, Merksatz | Tags: | Comments Off

Ein kleiner, notwendiger Fortschritt

Ohne großen Kommentar, weil klar ist, warum das eine gute Meldung ist:
Referendum: Portugal schafft Bestrafung der Abtreibung ab
Dagegen ist vor allem, na, die katholische Kirche. Deutsche Radikal-ChristInnen springen auch auf den Zug auf. Aber nicht mal das wird diesen einen Schritt aufhalten: den zur straffreien Abtreibung. Immerhin.

Immer wieder aktuell zu diesem Thema: die Weltkarte zu den gültigen Abtreibungsregelungen bei Woman on Waves.

13. Februar 2007, 15:03 | Abgelegt unter: Nerviges, Antidepressiva | Tags: | Comments Off

Bushaltestellen

Bushaltestelle im Sowjetstyle mit Hammer und Sichel und Sternen, im NichtsWas sagt eigentlich die Architektur der Bushaltestellen über die Gesellschaft aus, in der diese errichtet werden?
Ich bin gerade sehr angetan von den Bildern sowjetischer Bushaltestellen, die Christopher Herwig in der neusten Nummer der Magazins polar inertia veröffentlicht hat. Vor allem von der relativen Vielfältigkeit. Und das sie im Nichts stehen.

Aber vielleicht hab ich auch gut reden: ich muss da ja nicht auf den Bus (fünfmal die Woche oder so) warten.

22. Januar 2007, 20:27 | Abgelegt unter: Welt, Nebenher | Tags: | Comments Off

gegen eure depressionen

Rumjammern und latent depressiv sein ist gerade angesagt. Oder? Zumindest in der Blogsphere und im Sozialen Zusammenhang. Jahresanfangs- / Winterdepression oder wie man das nennen will.
Und: ja ja, es kann immer nur besser werden: blabla Geld (Keines da, soll welches kommen. Es sei denn, der Kapitalismus bricht endlich zusammen.) blabla neue Leute kennen lernen (aber hopp hopp) blabla Glück, Liebe, Beziehung (ist ja immer was, was zu wenig da ist) blabla Spass, Hedonismus, Sex (irgendwie verpasst man ja doch immer das Beste) blabla neue Drogen, neue Musik (die alten Sachen sind halt die alten Sachen.) blabla Sinn im Leben und in der politischen Arbeit (Morgens ist immer so dunkel, wenn man nicht weiß, wofür der Tag das ist) blabla Szenetratsch (soll aufhören) etc. pp. Das stimmt ja immer, ja ja.
Aber ist ein Grund, schlecht drauf zu sein? Es passieren doch auch Dinge, die einen aufbauen. Meine aktuelle warum-die-Welt-vielleicht-doch-nicht-nur-schlechter-wird-Liste lautet:

  • Äthopien macht die somalischen Islamisten platt. So kurz mal zwischen Weihnachten und Neujahr (bzw. so kurz vor dem Opferfest).1
  • Saddam Hussein ist bestraft worden.2
  • Die Deutschen werden weniger.3
  • Das Chipkartensystem in Berlin ist abgeschafft.4

Und wo James Brown jetzt tot ist (leider) gibt es sein Platten gewiss gerade ganz billig. Zumindest die Best of. Wer schon mit der Realität sich nicht aufbauen möchte, kann das deshalb mit Musik machen:

Whoa! I feel good, I knew that I would, now /I feel good, I knew that I would /So good, so good, ’cause I got you /So good, so good, ’cause I got you /So good, so good, ’cause I got you bamm bamm bamm-bamm bamm-bamm-bamm Hey

  1. Ja ich weiß: Krieg ist blöd, Äthopien keine Vorzeigedemokratie mit schwedischen sozialen Sicherungssystemen, die Islamisten werden nicht so rausgeworfen, wie es sich gehört, drohende Warlodisierung, offenbar fehlende Pläne für Somalia nach den Islamisten, Kriegsgefahr Eritrea-Äthopien gewachsen (wieder einmal), Unterdrückung von sozialen Bewegungen und Opposition in Äthopien selber. Aber hey: das Gute ist, die Islamsten sind platt. Durch gezielt eingesetzte Gewalt. Und solange keine soziale Bewegung da ist, auf die man aufbauen kann … was soll man sonst hoffen? [zurück]
  2. Ja, richtig: Todesstrafe ist nicht hinnehmbar. Niemals. Aber ich werde mich nicht an der jetzt-wo-Saddam-Hussein-gehängt-wurde-muss-man-an-diesem-Fall-die-Todestrafe-diskutieren-Diskurs beteiligen. Jede andere Strafe – vor allem von einem ordentliche Gericht und mit der Chance, ihn für seine weiteren Verbrechen anzuklagen – wäre besser gewesen. Aber hey: endlich wieder jemand, der mit seinem durchgeknallten Weltbild nicht durchkam. [zurück]
  3. hier [zurück]
  4. Ist schon älter, die Meldung, freut mich aber immer noch. [zurück]

06. Januar 2007, 14:13 | Abgelegt unter: Welt, Das ist die Welt, in der wie leben | Tags: | Comments Off