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regt sich auf & erklärt das universium

Linux auf dem Weg zum Mainstream

Ich hab es nicht glaben wollen, bis ich es festhalten konnte. Aber tatsächlich: Werbung im Berliner U-Bahn-Werbefernsehen für die neue Ubuntu-Version. Aha. Linux, da stehen zwischenzeitlich Millionäre hinter. Aber immerhin, die könnten ihr Geld auch schlechter ausgeben, als für Freie Software und den aktiven Wissenstransfer.
Bild von der Werbung für die aktuelle Ubunutu-Version in der Berliner U-Bahn.

28. April 2008, 13:02 | Abgelegt unter: Das ist die Welt, in der wie leben, Happy Kapitalismus, Antidepressiva | Tags: |

4 Kommentare

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  1. 28. April 2008 @ 14:41

    Da steht nicht zwischenzeitlich, sondern von Anfang an Mark Shuttleworth, also ein Millionär, dahinter. Das ist aber im Übrigen nichts wirklich ungewöhnliches, der Mythos von Linux als ein reines community-Dingens ist schon länger falsch. Der Grossteil der Kernelpatches wird von bezahlten EntwicklerInnen (das Innen ist beim Anteil weiblicher Entwicklerinnen aber eigentlich ein Hohn) eingebracht, IBM und Sun pumpen z.B. verdammt viel Geld in die Sache. Auch Software wie OpenOffice und die Mozillasachen gäbe es ohne dickes Sponsoring ebenfalls nicht.

    —Comment von grummel
  2. 28. April 2008 @ 21:39

    mainstream? soll das ne kritik sein?

    —Comment von im*moment*vorbei
  3. 29. April 2008 @ 14:55

    war wohl nix:
    http://firstfriday.files.wordpress.com/2007/06/400px-linux-tux-cccp.jpg

    —Comment von schildkröte
  4. 29. April 2008 @ 15:46

    @grummel: Ja, Nein, Echt? Ist schon richtig, dass Shuttleworth Ubuntu bezahlt. Aber der Anfang von Liunx ist immer noch
    1.) Richard Stallman ist angekotzt, dass er am MIT ständig beim Programmieren auf Linzenzen achten muss und beginnt, ein Betriebssystem zu schreiben, dass Frei ist im Sinne von: Alle dürfen mitmachen, alle dürfen es kopieren, ohne zu fragen, alle dürfen es verändern, ohne zu fragen.
    2.) leute machen bei Stallmann’s GNU mit.
    3.) In Finnland bastelt Linus Torvalds unabhängig davon als Nerd-Ding einen Kernel und stellt ihn in’s Netz.

    Das da heute Firmen mit drin stecken, ist schon richtig, aber das macht die Sache jetzt nicht so schlimm. De sind davon überzeugt, dass sie damit Geld machen können – das ist Kapitalismus. (Wer genau steht hier) Und Shuttleworth ist daon überzeugt, dass die Welt besser wird, wenn alle Menschen auf die Möglichkeiten des Datentransfers, der Kommunikation und des Internets zurückgreifen und an der Ausgestaltung der Mittel, dies zu tun, mitwirken können. Das ist kein Kommunismus, aber die Idee von Stallmann war ja an sich schon eine zutiefst bürgerlich-liberale: alle sollen mit dem Wissen umgehen dürfen. Und insgesamt hat das zumindest ja bislang einigermaßen geklappt.

    Und angesichts dessen, dass die praktischen Alternativen bislang bei den meisten Windows oder MAC OS heißen [was je nicht notwendig wäre, da es genügend andere Betriebssysteme gibt], würde ich da auch eher Chancen sehen.

    —Comment von chaze

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