Die Komplexität der Feindbilder
Um da mal drauf hinzuweisen: Auch wenn der Dalai Lama und die tibetanische Bewegung immer von Demokratie und Blabla reden, hat China 1950 keine liberale Demokratie wie Schweden besetzt, sondern einen von buddhistischen Fundamentalisten regierten Feudalstaat mit festem Kastenwesen und einer Vorherschaft der religiösen Strukturen in gesamten Leben. So richtig gut kann man eine Bewegung, die das ignoriert und weiter nur von Freiheit redet, auch nicht finden. (Egal, wie scheisse China jetzt ist und wie repressiv im heutigen Tibet vorgegeganen wird.)
16. März 2008, 13:14 | Abgelegt unter: Allgemein | Tags: Fundamentalismus geschichte Religion Weltpolitik |

also ist demonstrantenerschießen an sich gar keine so schlimme sache, weil vor 58 jahren in tibet auch nicht alles koscher war?
blödsinn.
—Comment von knumpeaber echt. buddhismus und fernöstliche romantik sind immer noch die nervigsten begleiter linker teebeutelweisheitenleser…
—Comment von schildkrötecooler blog!
nihilistenpack. euch sollte mal ein chinesischer volkspolizist verknüppeln kommen hinter euren rechnern.
—Comment von knumpe@knumpe: geht doch gar nich drum, die repressionen der chinesischen regierung zu relativieren. da gilt immer noch „nein nein, das ist nicht der kommunismus!“ sondern um die fernöstliche romantik zu entmythologisieren.
—Comment von schildkröte